Über uns

Wir sind eine vielfältige Gruppe, aktuell bestehend aus 14 Menschen unterschiedlichen Alters. Aktuell lebt ein Teil von uns schon im neuen Haus. Und der Rest von uns wird im Laufe des Jahres einziehen!

Die meisten von uns arbeiten oder machen eine Ausbildung. Unser jüngstes Mitglied ist noch nicht mal ein Jahr alt. Auch mit dabei sind die Katzen Bastet und Iris. Gemeinschaft ist uns wichtig. Unser Projekt lebt von Offenheit und Toleranz. Bei uns leben mehrere Kulturen unter einem Dach. Deshalb feiern wir nicht nur die klassische WG-Party, sondern auch Feste aus anderen Kulturen. Die Wolkenburg ist vielfältig und die Vielfalt macht uns aus! Wir wollen keinen Rassismus, keine Homo- und Transfeindlichkeit, keine Diskriminierung aufgrund von Behinderung, sozialer Herkunft oder Religion. Wir sind bunt und antifaschistisch.

Unser Projekt entstand aus der Frustration und Hilflosigkeit heraus, unsere ursprüngliche Haus-WG in Dottendorf wegen Eigenbedarf aufgeben zu müssen. Seit der Gründung des Projektes in 2020 hat sich vieles verändert. Wir sind zusammen gewachsen und zusammengewachsen. Wir sind zusammen in eine Übergangswohnung umgezogen und haben angefangen, Häuser zu suchen.

Der Prozess war von Hoffnung und Enttäuschungen gesäumt. Wir haben viele Absagen bekommen, sowohl von Hausbesitzer*innen, als auch von Banken und auch die Finanzierung des Projektes durch das Einwerben von Direktkrediten war oft von Zweifel geprägt. Schaffen wir es, so viele Menschen davon zu überzeugen, uns zu unterstützen? Der Wunsch eines gemeinschaftlichen Hauses trieb uns voran und wir gaben nicht auf. Nun haben wir das Haus gekauft und die blassen Wunschträume, die in unseren Hinterköpfen waberten, können endlich in allen Farben erblühen und Gestalt annehmen. Die Wolkenburg hat jetzt ein Zuhause!

Neben unserer Lohnarbeit und unserem Hausprojekt haben einige von uns das gemeinsame Hobby, zusammen Skaten zu gehen. Andere von uns machen manchmal zusammen Musik. Auch entstehen immer wieder neue Bau- und Bastelprojekte in verschiedenen Konstellationen. Wir gehen gerne zusammen auf Demos und hin und wieder zusammen Feiern. Wir haben Gemüsekisten, in denen neben den Tomaten immer neue Pflanzexperimente wachsen und beim gemeinsamen Abendessen probiert werden. Einige von uns sind in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv, engagieren sich bei der SoLaWi und im lokalen soziokulturellen Zentrum, der Alten VHS. Die meiste Zeit zusammen verbringen wir am Küchentisch, denn wir alle Essen gerne und zum Glück gibt es auch genügend Menschen, die gerne kochen!